Frühjahr/Sommer
Frühjahr und Sommer – schwarze Mode, die auch bei Wärme tragbar ist
Die Hauptsaison der Szene liegt im Sommer: Das Wave-Gotik-Treffen fällt auf Pfingsten, das M’era Luna auf den August – ausgerechnet dann, wenn Leder und Wolle unerträglich werden. Genau dafür ist diese Rubrik da: leichte Baumwolle statt schwerem Stoff, Netz und offene Schnitte statt geschlossener Silhouetten, ohne dabei auf Schwarz zu verzichten.
Die Bereiche
- Damen – Kleider, Röcke, Korsagen, Hosen, Oberteile und leichte Jacken
- Herren – Hosen, Hemden, Shirts und dünne Jacken
Schwarz im Sommer – worauf es ankommt
Dass Schwarz sich stärker aufheizt, lässt sich nicht wegdiskutieren – das Material entscheidet darüber, ob es auszuhalten ist. Baumwolle nimmt Feuchtigkeit auf und lässt Luft durch; sie ist der wichtigste Sommerstoff im Sortiment. Netzstoffe funktionieren nach demselben Prinzip wie ein Fliegengitter – sie wirken geschlossen, lassen aber Luft zirkulieren. Viskose und Jersey fallen weich und liegen locker auf der Haut. Was Sie im Hochsommer meiden sollten: Kunstleder, Lack und PVC – die Materialien schließen die Haut vollständig ab.
Auf dem Festival
Wer drei Tage auf einem Festivalgelände verbringt, braucht beides: luftige Kleidung für den Tag und etwas Warmes für die Nacht, in der es auch im August kühl wird. Ein langer Mantel aus leichter Baumwolle löst das – tagsüber offen getragen oder im Zelt, abends geschlossen. Robuste Stiefel bleiben Pflicht, egal wie warm es ist: Auf einem Festivalgelände sind sie kein Stilmittel, sondern Ausrüstung.
Warme Sachen für die kalte Jahreszeit finden Sie unter Herbst/Winter.